Kirche tut gut, weil Gott uns so viel Gutes schenkt!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie in unsere Gemeinde kommen um gemeinsam mit anderen im Vertrauen auf Gott zu wachsen. Vielleicht sind Sie schon lange dabei und haben viel Schönes aber auch Enttäuschungen erlebt oder Sie bringen sich mit Ihren Gaben ehrenamtlich ein und unsere Gemeinde liegt Ihnen sehr am Herzen: Dann sind Sie hier genau richtig.

Wir möchten hier künftig Schönes aus unserer Gemeinde teilen, uns gegenseitig helfen und ermutigen, aktuelle Informationen weitgeben… Gerne können Sie uns Ihre Gedanken und Ideen dazu schreiben. Wir sind sehr gespannt wie sich diese Seite entwickeln wird. Denkbar wäre auch eine Whatsapp-Gruppe „Kirchetutgut“.

Ihr Webmaster Roland Speer
E-Mail: anroleso.speer@t-online.de

 

Hat die Kirche Zukunft?

Soziologen, Zukunftsforscher und kirchliche Finanzplaner sind sich im Wesentlichen einig: In Deutschland wird Kirche in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer weniger: weniger Mitglieder, weniger Geld, weniger Infrastruktur, weniger Personal, weniger gesellschaftlicher Einfluss.

Vielleicht wird Kirche auch weniger, weil Menschen in Deutschland sie immer weniger wollen. Spiritualität schon, Glaube gerne, aber lieber privat. Aber öffentlich von Gott sprechen, gemeinsam Gottesdienst feiern und Glaubensüberzeugungen offen teilen?

Die gute Nachricht ist: Gott wird nicht weniger. Und nicht die Kirche hat Gott erfunden – Gott hat die Kirche erfunden. Und deshalb wird er immer wieder neu Formen finden, Menschen einzuladen. Gott möchte sich von Herzen an Menschen binden, Menschen einbinden in seiner Liebe für die Welt und zusammenbinden damit sie gemeinsam Leben lernen und anderen Menschen in seinem Namen dienen können.

 

Wie wird unsere Kirche stark?

(Textquelle: „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ von Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart)
  • „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ scheint derzeit ein rares Gut zu sein. Stattdessen beherrschen das allgemeine Lebensgefühl die Wirtschaftskrise, Klimakrise, Krise der Demokratie und Angst vor Krieg.
  • Hoffnung zu haben bedeutet zu wissen und daraus zu leben, dass das Beste noch vor uns liegt. Dass es eine Zukunft gibt für diese Welt und für die Kirche – und dass es Gott ist, der für diese Zukunft sorgt. Dieser Bogen von dem, woher wir kommen, hin auf das wohin wir gehen, ist mit der Auferstehung Christi gespannt. An seiner Auferstehung entdecken wir, was uns einmal blüht.
  • Die Glaubwürdigkeit und die Stärke der Kirche hat ihren Grund auch darin, dass sie die Komplexitäten des Lebens realistisch und klar benennt, sensibel ist für die Verletzlichkeit des Lebens und der Kirche als Leib Christi und einen Raum bereitstellt, in dem auch diese Erfahrungen aufgehoben sind.
  • Wir sind als Kirche offen für das was aus der Gesellschaft und der Sozialräume entgegenkommt und verschließen uns weder als Institution noch als Organisation gegen die, die mit uns ins Gespräch gehen wollen.
  • Verletzliche Kirche zu sein bedeutet auch, auszuhalten, dass es Menschen gibt, die weder etwas für noch etwas gegen die Kirche haben. Kirche muss offen und ansprechbar bleiben und sich ehrlich in Frage stellen lassen. Das bedeutet auch von denen zu lernen die nicht das Sprachspiel der Kirche spielen, die die Institution in ihren Abläufen heilsam unterbrechen – durch kritische Fragen, durch kreative Impulse und durch den Blick auf ungewohnte Wege.
  • Die Kirche weiß darum und lebt daraus, dass ihr das Wesentliche und ihre Zukunft von Gott her zuwächst und dass sie zugleich mit Geistesgegenwart die Wege in die Zukunft gestalten kann – mit der Kraft, die in der „Schwachheit mächtig“ ist.
 

Ermutigung tut gut

"Kritiker haben wir genug.
Was unsere Zeit braucht,
sind Menschen, die ermutigen."

Konrad Adenauer

Jeder von uns braucht hin und wieder eine Portion Ermutigung, einen Zuspruch, der beflügelt oder eine kleine Aufmerksamkeit, die sagt »Ich denk an dich«. Wir möchten uns gegenseitig Mut machen und uns von Gott beschenken lassen.

 
10 Uhr Godi 2023b - 1 / 3
Godi 07 - 2 / 3
Kirchenkaffee 2022b - 3 / 3

Gottesdienst tut gut

„Unser Gottesdienst in klassischer Form mit Liturgie und musikalischer Begleitung an der großen Kirchenorgel tut einfach gut. Ich kann zur Ruhe kommen. So werden Alltag und sorgenvolle Gedanken unterbrochen. Im Mittelpunkt der Lieder und Predigt steht das Hören auf Gottes Wort. Worte aus denen ich Kraft, Hilfe, Ermutigung und Korrektur schöpfe. Die Gebete anderer tun gut, wenn man selbst manchmal nicht die richtigen Worte findet und sprengen das Kreisen um die eigenen Anliegen. Und nicht zuletzt die Gemeinschaft auf ein kurzes „Hallo“ oder auf einen Kirchenkaffee im Anschluss. Vielen Dank allen, die jeden Sonntag einen Gottesdienst in unserer schönen Michaelskirche vorbereiten: Pfarrer Ziegler, Karin Wenz, den Organisten und dem Begrüßungsdienst, den Moderatoren, der Mannschaft an der Technik, dem Kirchenkaffee-Team, allen Mitarbeitern in Kindergottesdienst und allen die Hintergrund ihren Dienst tun. Vielen Dank!“

Roland Speer

 

Gottes Wort tut gut

Gott schaue freundlich auf uns und lasse unsere Arbeit gelingen. Die Bibel

"Ob im Job, in der Gemeinde oder bei anderen Aufgaben, die sonst kaum jemand sieht - du machst den Unterschied. Was du einbringst ist wichtig. Deshalb: Viel Spaß und Erfolg bei deiner Arbeit, Energie für alles, was ansteht, und am Ende des Tages das gute Gefühl, dass du ordentlich was geschafft hast."

 

Von Ostern bis Pfingsten

Die Zeit von Ostern bis Pfingsten war für die Jüngerinnen und Jünger von Jesus eine ganz besonders spannende Zeit. Noch hatten sie nicht den Schock von Karfreitag überwunden, da kam schon die unglaubliche Neuigkeit am Ostermorgen:

„Das Grab von Jesus ist leer. Engel behaupten, er sei auferstanden und lebt.“

Aber es blieb nicht bei dieser Nachricht allein. Der auferstandene Jesus Christus erschien seinen Jüngerinnen und Jüngern an unterschiedlichen Orten immer wieder neu, sprach mit ihnen und aß mit ihnen. Davon berichten die Schlusskapitel der Evangelien und der Anfang der Apostelgeschichte. Im 1. Korintherbrief wird von 500 Brüdern berichtet, denen der Auferstandene auf einmal erschien. 40 Tage lang von Ostern bis Himmelfahrt dauerten diese Erscheinungen an. Dann kehrte Jesus in die unsichtbare Wirklichkeit Gottes, in den Himmel zurück. Das feiern wir an „Christi Himmelfahrt“. Von da an sind es nur noch eineinhalb Wochen bis zum Pfingstfest an dem die Jüngerinnen und Jünger den Heiligen Geist empfingen, wodurch die erste christliche Gemeinde und damit die Kirche Jesus Christus stand.

Pfarrer Gerd Ziegler

 
Kontakt 07240 1860 soellingen@kbz.ekiba.de