
Die neuen Krabbel-Gottesdienste haben sich sehr positive entwickelt. In diesem Jahr werden mehrere solcher Gottesdienste angeboten. Alle Kinder bis zu vier Jahren sind herzlich willkommen. Der Ortswechsel in die kindgemäß gestalteten Räume der Kindergärten wurde von vielen Familien begrüßt.
Der besondere Mäusenestgottesdienst am 22. April
zu dem auch die Großeltern eingeladen waren!
Die vielen Kinder, Eltern und dieses Mal auch die Großeltern wurden von Paul und Pauline wieder herzlich zum Mäusenestgottesdienst begrüßt. Los gings in einer großen Runde im Saal des Emil-Frommel-Hauses musikalisch mit dem Lied 'Einfach spitze, dass du da bist'. Paul und Pauline führten weiter durchs bunte Programm und bemerkten erst jetzt die Schafe in der Mitte. Und da kam auch schon der Hirte um nach seinen Schafen zu sehen. Die Kinder spürten die Sorge des Hirten, als er merkte, dass ein Schaf verloren gegangen war und die Freude als er das Schaf wieder fand. In den folgenden Liedern und im Schlussgebet kam sehr schön zum Ausdruck, dass der Hirte für seine Schafe sorgt und sie liebt so wie Jesus uns.
Während die Kinder im Untergeschoss des Hauses selber kleine Schafe suchen durften und noch einige Lieder sangen, hatten die Großeltern noch ein kleines eigenes Programm. Pfarrer Gantert erzählte von den vielfältigen Situationen, in denen heute Großeltern sind. Manche sind noch voll im Berufsleben oder schon pensioniert. Viele sind aktiv, mobil, zumeist noch sehr fit und unternehmungslustig. Und doch sind die Großeltern auch in der modernen Familie nicht wegzudenken. Was wären die Eltern ohne die Hilfe und Unterstütztung der Großeltern. Es gibt so viele Möglichkeiten etwas für die Enkelkinder zu tun und sich mit ihnen zu freuen. Damit diese Freude aber ungetrübt bleibt, ist es ganz wichtig, sich als Opa und Oma klarzumachen: wir sind nicht die Eltern. Wir haben nicht die Hauptverantwortung, wir stehen im 2. Glied. Damit das Miteinander der Generationen gut läuft, ist ein gesunder Abstand nötig. Es gibt nichts schöneres als Großeltern, die feinfühlig merken und die Größe haben zu sagen: o.k. ich hätt das anders gemacht, aber sie machen es halt so. Karls Barth, ein bekannter schweizer Theologe sagte: 'Du sollst deine Kinder unter keinen Umständen fallen lassen. Sollst sie vielmehr, indem du sie freigibst, in heiterer Gelassenheit begleiten, im Vertrauen auf Gott auch ihnen das Beste zutrauen, sie unter allen Umständen lieb behalten und für sie beten.“ Das ist die große Möglichkeit, positiv und nachhaltig Einfluss zu nehmen, für die Kinder und Enkel zu beten.
Weitere Mäusenestgottesdienste sind am 22. Juli und 21. Oktober. Alle Kinder bis 4 Jahre sind mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern recht herzlich eingeladen.