Epiphaniaszeit

Das Licht Christi scheint auf alle
 
In der gesamten Christenheit auf Erden feiern wir an Epiphanias ein sehr altes und ein sehr ökumenisches Fest: die Erscheinung Christi. Während Epiphanias für uns die Weihnachtszeit beendet, feiern die orthodoxen Christen das Weihnachtsfest am 6. Januar.  Gemeinsam feiern wir an Epiphanias, dass Jesus Christus als Licht der Welt erschienen ist. Dabei lesen wir in den Gottesdiensten die Geschichte der drei Weisen aus dem 2. Kapitel des Matthäusevangeliums.

Immer wieder haben Auslegungen versucht, den drei Weisen, Magiern und Sterndeutern Namen und Herkunftsorte zuzuordnen - dabei wurden sie durch ihre reichen Geschenke auch zu Königen. Sie bekamen Namen: Kaspar, Melchior und Balthasar, sie wurden als Vertreter verschiedener Generationen angesehen – und später auch verschiedenen Erdteilen zugeordnet: Afrika, Asien und Europa.

Durch die biblischen Gestalten der drei Weisen wird deutlich, dass Christus, das Licht der Welt, für Menschen aus verschiedenen Regionen und Kontinenten, für Menschen verschiedener Sprache, Kultur und Herkunft strahlt.

'Die drei Weisen erinnern mich an viele Frauen und Männer aus Asien oder Afrika, die heute das Evangelium zu uns bringen...' Die biblischen drei Weisen waren sehr gebildet – und sie gehorchten Gott mehr als den Menschen, denn sie verrieten dem Herodes den Aufenthaltsort des Jesuskindes nicht.


 

 

 

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